Chorbuch

Chorbuch FotoEs ist nicht so, als hätte der Meister sich dem vokalen Komponieren gänzlich verweigert. Nicht weniger als 179 Lieder und Gesänge hat er im Laufe seines Lebens in jeder seiner Schaffensphasen geschrieben. Während seine Frühwerke noch einfacher gehalten sind und Einblicke in das Schaffen und Denken des jugendlichen Komponisten geben, sind unter den späteren Vokalschätzen auch kleine Arien oder Liederzyklen mit komplexerer Faktur zu finden. Jene Lieder bilden den Ausgangspunkt für die Idee der Umsetzung des vorliegenden „Beethoven enChor: Chorbuch“.
Für das „Beethoven enChor: Chorbuch“ wurden 16 Komponist*innen beauftragt, auf der Basis von Beethovens umfassendem Liedschaffen, neue Chorwerke zu schaffen, die schließlich das Denken, Fühlen und Musizieren junger Komponist*innen aus dem 21. Jahrhundert abbilden und die vielfältige Chorlandschaft mit aufregenden neuen musikalischen Impulsen bereichern.

Biografien der Komponist*innen
Damian Scholl, geboren 1988, ist Komponist zeitgenössischer Konzert- und Filmmusik. Er studierte Komposition an der Universität der Künste Berlin bei Walter Zimmermann und am Royal Conservatoire of Scotland bei David Fennesy. Es folgte ein Filmmusikstudium an der Filmuniversität Konrad Wolf in Potsdam-Babelsberg. Er erhielt Kompositionsaufträge u.a. vom Deutschlandfunk, vom Deutschen Musikrat, von dem Kissinger Sommer, den Sommerlichen Musiktagen Hitzacker und von ARTE. Ausgezeichnet wurde Scholl u.a. mit dem Preis des Deutschlandfunk, dem WDR Filmscore Award und einer LOLA-Nominierung. Scholl ist Alumnus der Studienstiftung des deutschen Volkes und des Stipendiums Villa Wasmuth durch das Beethoven Haus Bonn e.V.
Für den Dokumentarfilm Beuys von Andres Veiel, der in der Wettbewerbssektion der Berlinale 2017 lief, schuf Scholl die Musik in Kooperation mit seinem Kollegen Ulrich Reuter. Die Filmmusik wurde für den Deutschen Filmpreis und den Deutschen Filmmusikpreis nominiert und gewann den Deutschen Dokumentarfilmmusikpreis. Der Dokumentarfilm Jenseits des Sichtbaren – Hilma af Klint mit Musik von Scholl läuft derzeit weltweit auf Filmfestivals und wurde wiederholt im Guggenheim Museum New York gezeigt.
– www.damian-scholl.de
Dariya Maminova, geboren 1988, ist Komponistin, Pianistin, Sängerin und Interpretin. Sie studierte Klavier und Komposition am staatlichen Konservatorium St. Petersburg, sowie Komposition an der Hochschule für Musik Detmold mit Prof. Fabien Lévy und an der HfMT Köln mit Johannes Schöllhorn, Brigitta Muntendorf und Prof. Michael Beil. 2012 gründete sie das «MAMI NOVA project», für das sie komponiert und performt. Sie arbeitet mit Fokus auf der Synthese experimenteller zeitgenössischer Musik mit Gattungen populärer Musik und mit Musik anderer Kulturen, so z.B. im Projekt Framewalk (Düsseldorf). Sie nahm an zahlreichen Festivals und Projekten teil: Wittener Tage neuer Kammermusik (2019); Acht Brücken Köln (2019, 2018, 2017); die Kammeropern Freiberg und Letzte Tage Lodz an der HfMT Leipzig (Leipzig, 2018); Power in Sound: The Music of Galina Ustvolskaya (Chicago, 2017); Wort trifft Ton Kollaboration mit Poetin Ulrike Almut Sandig (Köln, 2017); Games with classic beim Festival Neuer Musik St. Petersburg (2016, 2017; 6. Hörfest Detmold (Detmold, 2015).–www.mami-nova.com
Denis Olejak wurde 1996 in Rydultau (Polen) geboren. 2003–2009 besuchte er die staatliche Musikschule der I. Stufe in Wodzislaw Slaski, 2009-2014 die staatlichen Musikschulen der II. Stufe in Jastrzebie Zdroj und Rybnik. Er ist Preisträger von nationalen Wettbewerben für Klavier, Kammermusik und Harmonielehre. Es wurde ihm der Titel Primus der Stadt Rybnik verliehen. Seit 2016 studiert Denis Olejak an der Hochschule für Musik und Tanz Köln Tonsatz bei Prof. Johannes Schild, das Konzertfach Klavier und Klavier-Instrumentalpädagogik bei Prof. Josef Anton Scherrer und Prof. Sheila Arnold. Er betritt die Bühne als Solist, Kammermusik- sowie Liedduo-Partner. An der HfMT Köln ist er als Tutor für Gehörbildung und Tonsatz tätig. Seine vierstimmige Tripelfuge für Klavier solo Fuga fracta ist 2018 bei Eichen Musikverlag erschienen. Die nächsten Publikationen sind in Vorbereitung.
Doojin Park, 1983 in Busan, Südkorea geboren, studierte Komposition an der Kosin Universität Busan. Als Komponist und Performer musizierte er mit jungen internationalen Komponisten in Los Angeles in den USA. 2012 kam er nach Deutschland, um seine Studien der Kirchenmusik zu vertiefen und das künstlerische Orgelspiel zu erlernen. Seit 2013 studiert er Kirchenmusik an der Hochschule für Kirchenmusik in Herford. Seit 2018 befindet er sich dort im Masterstudium Kirchenmusik und ist Organist und Chorleiter im Kreis Herford.
Elias Jurgschat, geboren 1995 in Solingen, studierte von 2015-2017 an der Robert Schumann Musikhochschule in Düsseldorf Komposition bei Prof. Manfred Trojahn. Seit dem Wintersemester 2017/18 setzt er sein Studium an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber in Dresden bei Prof. Mark Andre, Prof. Manos Tsangaris und Prof. Franz Martin Olbrich fort. Weitere kompositorische Impulse erhielt von u. a. Wolfgang Rihm, Johannes Kreidler und Pierluigi Billone. 2016 war er Stipendiat der Jeunesses Musicales Deutschland im Künstlerhaus Schloss Wiepersdorf. Er ist u.a. Preisträger beim Deutschen Musikwettbewerb 2017 (Preis des Deutschlandfunks) und Teilnehmer des Composer Seminar der Lucerne Festival Academy. Seit 2017 ist er Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes. 2018 nahm er an den Dresdner Meisterkursen in der Sparte Komposition teil. 2019 erhielt er den Kompositionspreis der Alban Berg Stiftung Wien, mit einer damit verbundenen Aufführung bei Wien Modern und wurde mit dem Förderpreis für junge Komponisten vom sächsischen Musikrat ausgezeichnet.
Helena Cánovas i Parés, 1994 in Barcelona geboren, begann in 2012 ihr Kompositionsstudium an der Hochschule für Musik Aragón (Saragossa) bei Prof. José María Sánchez-Verdú und Prof. Augustín Charles. Ihre Kompositionen wurden in Madrid, Saragossa, Köln, Dresden und Tel Aviv uraufgeführt. Ferner hat sie mit Ensembles wie Neopercusión, Musikfabrik und dem Meitar Ensemble zusammengearbeitet. An den Musikschulen Teruel und Segovia war sie in 2015 und 2016 als Gastdozentin für Komposition tätig. Von September 2016 bis Juli 2017 erhielt sie ein künstlerisches Aufenthaltsstipendium des „Etopia“ Zentrums für Kunst und Technologie in Saragossa. Derzeit lebt sie in Köln und hat dort zwischen 2017 und 2019 ihr Masterstudium „Instrumentale Komposition“ an der Hochschule für Musik und Tanz bei Prof. Markus Hechtle aufgenommen und absolviert. Ab Oktober 2019 studiert sie ebenfalls in Köln ein zweites Masterstudium in „Komposition Elektronischer Musik“ bei Prof. Michael Beil.–www.hcanovaspares.com
Irene Galindo Quero, geboren 1985, studierte Komposition am Conservatorio Superior, als Stipendiatin der Alexander von Humboldt Stiftung und La Caixa-DAAD in Freiburg und im Master bei Prof. Johannes Schöllhorn an der HfMT Köln. Meisterkurse u.a. bei Chaya Czernowin, Mark Andre und Unterricht im Sarod bei Pandit Brij Narayan. Ihre Werke wurden u.a. von Ensembles wie Ensemble Modern, Linea Ensemble Strasbourg, ensemble mosaik aufgeführt und waren u.a. in der Akademie der Künste Berlin, bei den Wittener Tagen für neue Kammermusik, new talents biennale Köln, Concertgebouw Brugge und Achtbrücken Festival Köln zu hören. 2017 arbeitete sie an zwei Opern-Produktionen: im Rahmen der Akademie Musiktheater heute der Deutsche Bank Stiftung (Opera Stabile Hamburg) und als Gewinnerin des Kompositionswettbewerbs „Neue Szenen III“ (Deutsche Oper Berlin). Weitere Stipendien und Preise umfassen u. a.: Artist-in-Residence der NRW Kunstiftung und Goethe Institut in Mumbai, Residence im Künstlerdorf Schöppingen, Fundación Residencia de Estudiantes, Madrid. 2014–2016 unterrichtete sie Komposition mit Fokus auf audiovisuelle Medien an der Musikhochschule Saragossa. 2019 erhält sie den Berlin-Rheinsberger Kompositionspreis. – www.irenegalindoquero.wordpress.com
Jens Heuler, geboren 1989, ist freischaffender Komponist, Arrangeur und Music Editor und studierte während der Schulzeit am Hohnerkonservatorium chromatische Mundharmonika. 2008 begann er sein Studium im Fach „Keyboards & Music Production“ an der Musikhochschule Münster und schloss dieses 2012 mit einem Diplom ab. Dort folgte ein einjähriges Zertifikatsstudium mit dem Schwerpunkt Komposition und Orchestration. Während dieser Zeit konnte er seiner Affinität zu Filmen und Filmmusik weiter nachgehen, was ihn 2013 an die Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf führte. Hier studierte er bis 2017 im Masterstudiengang Filmmusik und arbeitete mit dem Deutschen Filmorchester Babelsberg zusammen. Zu den Schwerpunkten seiner Arbeit zählt überwiegend die Komposition und Produktion von Musik zu Filmen und Installations-Projekten. Dazu gehören das fulldome planetarium Ein indianisches Meisterstück und die Musik für den Animationsfilm NEST, der neben 26 anderen Festivals auch auf der Berlinale und in Cannes lief und den Short Tiger Award 2019 gewann.– www.jensheuler.de
Julian Lembke, 1985 in Hannover geboren, studierte Komposition bei Martin Christoph Redel sowie Schlagzeug und Musiktheorie an der Hochschule für Musik Detmold. Anschließend führte ihn ein Masterstudium am Conservatoire National Supérieur de Musique et de Danse de Paris in die Klassen von Gérard Pesson (Komposition), Marc-André Dalbavie (Orchestration) und Michael Levinas (Analyse). Er erhielt u.a. Aufträge von der Oper Oslo, der Opéra Bastille, dem Theater Halberstadt und dem Staatstheater Braunschweig. Seit 2008 beschäftigt er sich vermehrt mit Arbeiten für Bühne und Musiktheater, darunter die Kammeropern Rose : rot. Nachtigall : tot nach Oscar Wilde und Maudits les Innocents auf ein Libretto von Laurent Gaudé. Das szenische Konzert Unbestimmtes Erbe für Sopran, Schauspieler und Orchester nach Yves Navarre wird 2019 im Rahmen des Impuls Festivals uraufgeführt. Julian Lembke ist Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes, der Cité Internationale des Arts Paris und der Fondation de France. Er lebt in Paris. – https://de.wikipedia.org/wiki/Julian_Lembke
Justus Wilcken, geboren 1989, ist Schauspieler, Sänger und Komponist. Er absolvierte ein Schauspielstudium an der Universität Mozarteum Salzburg, auf das ein Gesangs- und Kompositionsstudium an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin folgte, das er 2018 abschloss. 2013 wurde sein Stück Herzblut bei der Young Actors Week Salzburg gezeigt, 2015 debütierte er an der Mailänder Scala. Wilcken war Stipendiat der internationalen Sommerakademie Venedig, ist Preisträger der Kammeroper Schloss Rheinsberg und Stipendiat der Zukunftsakademie Heidelberg. Zuletzt erarbeitete er Kompositionen und Sounddesign für Daumenregeln (Regie: Wibke Schütt) am Schauspiel Stuttgart, für Sieben Geister am Theater Chemnitz und Der zerbrochene Krug am Düsseldorfer Schauspielhaus (Regie: Laura Linnenbaum). 2018 gründete er mit Konstantin Dupelius das Duo OMG Schubert und komponierte mit Dupelius 10 Schubert-Lieder neu. Für Zeit aus den Fugen (Regie: Laura Linnenbaum), Schauspiel Hannover, komponierte Wilcken die Musik und hat die musikalische Leitung inne.
Martín Letelier, geboren 1987 in Santiago de Chile, studierte Kontrapunkt, Harmonie, Komposition an der Universidad de Chile bei Andrés Maupoint und Jorge Pepi-Alos, was er 2012 abschloss. Währenddessen nahm er Unterricht im Klavier- und Orgelspiel bei Edith Fischer und bei Miguel Letelier Valdés (Chilean National Prize of Music). Seine Werke wurden von diversen Ensembles gespielt, u.a. Valdivia Chamber Orchestra, Ensemble Musikfabrik, Duo Mutis. Seine Kompositionen wurden u.a. mit dem 1. Preis in der Luis Advis Composition Competition 2013 und dem 2. Preis in der Chilean Academy of Fine Arts Composition Competition 2016 ausgezeichnet. Zwischen 2012 und 2017 war er u.a. Hauptorganist der Catedral Castrense. Daneben war er Arrangeur, Pianist und Dirigent des Ensembles Limbo Calipso; sowie Dirigent und künstlerischer Leiter im Projekt La Comuna, das sich der Komposition und Förderung chilenischer Kammermusik widmet. Seit Oktober 2017 studiert er Instrumentale Komposition bei Markus Hechtle an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln.
Matias F. Cassano ist 1975 in Buenos Aires, Argentinien, geboren. Nachdem er seine Ausbildung mit dem technischen Schwerpunkt Informatik beendet hatte, begann er sein musikalisches Studium. Zunächst studierte er Geige, sowie im Folgenden Harmonielehre und Kontrapunkt bei Santiago Santero. An der Universidad Nacional de La Plata begann er, bei Mariano Etkin Komposition zu studieren, was er an der Universidad de Quilmes bei Marcos Franciosi abschloss. Außerdem ist er der Begründer des Jugendorchesters „o-e de La Plata“ und war dort über den Zeitraum von acht Jahren als Dirigent, Geigenlehrer und musikalischer Arrangeur tätig. Das Orchesterdirigat lernte er bei Bernardo Teruggi. Derzeit studiert er Instrumentale Komposition im Master an der HfTM Köln bei Brigitta Muntendorf. Er besuchte Meisterklassen bei Oliver Schneller, Carola Bauckholt, Sahra Maria Sun und Georg Friedrich Haas. Seine Werke wurden von Ensembles wie Musikfabrik und an Häusern wie der Kölner Philharmonie aufgeführt.
Nicolas Kuhn, geboren 1989, studierte Komposition in Dresden bei Mark Andre und Manos Tsangaris sowie Orchesterleitung an der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf bei Rüdiger Bohn und José M. Sánchez Verdú. Meisterkurse und Workshops u.a. bei Olga Neuwirth, Daniel Ott und Wolfgang Rihm. Seine Werke wurden u.a. von Ensembles wie dem Ensemble Recherche, der Dresdner Philharmonie, El Perro Andaluz oder IEMA Ensemble aufgeführt und waren u. a. bei Acht Brücken Köln, Kontraklang Berlin, im Off-Programm der Donaueschinger Musiktage sowie 2018 bei der Münchener Biennale zu erleben. Er arbeitete mit Ensembles wie dem WDR Funkhausorchester, der Rheinischen Philharmonie Koblenz, der Neuen Philharmonie Westfalen, den Duisburger Philharmonikern oder dem Kölner Ensemble Musikfabrik. 2018 wurde er als Conducting Fellow der Lucerne Festival Academy ausgewählt. Zu Stipendien und Auszeichnungen gehören das Carl Maria von Weber-Stipendium, der Förderpreis des Sächsischen
Samuel Walther, geboren 1995 in Stuttgart, begann 2014 sein Studium der Komposition bei Dieter Mack an der Musikhochschule Lübeck. 2017 studierte er an der Estnischen Akademie für Musik und Theater bei Helena Tulve. Seine Stücke wurden unter anderem beim Hörfest Neue Musik in Detmold 2015, Impuls Festival in Dessau 2016, der Shanghai New Music Week 2018 und der Saarbrücker Sommermusik 2019 aufgeführt. 2016 erhielt er den Preis der besten Komposition des Jahres der Musikhochschule Lübeck. Er gewann den Théodore-Gouvy-Preis 2017 und wurde im selben Jahr als Stipendiat des Beethoven-Haus Bonn gefördert.– www.samuel-walther.com
Stefan Beyer, 1981 geboren, lebt und arbeitet in Berlin. Künstlerische Ausbildung in Leipzig und in Göteborg. 2008 Erstes Staatsexamen im Fach Schulmusik, 2011 Konzertexamen im Fach Komposition. Stipendien (Studienstiftung des deutschen Volkes, Else-Heiliger-Fonds, Berliner Kultursenat), Residenzen (Villa Aurora Los Angeles, Cité des Arts Paris, Künstlerhaus Schloss Wiepersdorf, Villa Wasmuth – Beethoven-Haus Bonn), Kompositionspreise (Toru-Takemitsu-Award 2017/ Juror Heinz Holliger). Ausgewählte Werke/Uraufführungen sind: In Terms of Eigentlichkeit. Eine Rodung (2011) für großes Ensemble (mit Ensemble Modern und Pablo Rus Broseta); Most of My Clients Come Back (2013) für E-Gitarre (mit Nico Couck); Ich habe nie Menschenfleisch gegessen (2016) für Orchester (mit Tokyo Philharmonic und Kahchun Wong); saukalt und windig (2019) für großes Ensemble (mit Ensemble unitedberlin und Peter Hirsch); Vi (2019) für Vokalensemble und Elektronik (mit auditivvokal und Olaf Katzer). –www.stefanbeyer.com
Żaneta Rydzewska wurde 1991 in Polen geboren. Sie studierte Komposition bei Brigitta Muntendorf an der Hochschule für Musik und Tanz Köln und Komposition und Klarinette an der Fryderyk-Chopin- Musikuniversität in Warschau (Aleksander Kościów, Wojciech Mrozek). Sie ist Stipendiatin u.a. des Bernd-Alois-Zimmermann Stipendium, der Kwaśniewski Stiftung und der Pro Bono Stiftung. Żaneta Rydzewska war Preisträgern bei Wettbewerben wie dem Kompositionswettbewerb AKOM Ensemble Rotterdam und dem II. Kompositionswettbewerb Patri Patrie in Katowice. 2016–2018 war sie Präsidentin des Jugendkreises der polnischen Komponistenvereinigung. Sie arbeitete u. a. mit Ensemble Musikfabrik, IEMA Ensemble, Trio Catch, Ensemble Garage. Aufträge und Aufführungen von führenden Ensembles der Neuen Musik führten sie u.a. zu internationalen Festivals wie dem Luzern Festival, den Wittener Tagen für neue Kammermusik, Tampere Biennale, ON-Cologne, Warschauer Herbst. Żaneta Rydzewska nahm u.a. Unterricht bei Georg Friedrich Haas, Simon Steen-Andersen, Enno Poppe, Mathias Spahlinger, Alexander Schubert, Marko Nikodijevic. –www.zanetarydzewska.com