Das Team

Herausgeberin, Kuratorin, Redakteurin und Lektorat Beethoven enChor: Chorbuch und Web sowie Künstlerische Leitung Konzerte

Änne-Marthe Kühn ist Redakteurin, Librettistin und Dramaturgin im Bereich Musiktheater und übernahm zuletzt die Dramaturgie von Hamed und Sherifa an der Staatsoper Hannover. In der Dramaturgie war sie ebenfalls beteiligt an Manos Tsangaris’ winzig und der Elefant an der Akademie der Künste Berlin. Als Stipendiatin der Akademie „Musiktheater heute“ der Deutsche Bank Stiftung war sie für Libretto und Gesamtdramaturgie der zweiteiligen Oper minibar von Sven Daigger und Manuel Durão an der Staatsoper Hamburg verantwortlich. Seit 2016 verfasst sie für die Staatsoper Hamburg zudem regelmäßig redaktionelle Beiträge. In der Spielzeit 2015/16 war sie u. a. für Rimini Protokoll mit Evros Walk Water – ein Cage Re-Enactment und das Theater Basel mit Stockhausens Donnerstag aus LICHT tätig. Assistenzen brachten Änne-Marthe Kühn an Institutionen wie die Staatsoper Unter den Linden Berlin, die Donaueschinger Musiktage, die Bregenzer Festspiele und zu RadioEins. Eigene Arbeiten stellen vermeintlich aktuelle Rollen-, Sprach- und Körperzuschreibungen zwischen Schönheit und Gewalt infrage. Seit Anfang 2020 übernimmt sie diverse Dramaturgien an der Neuköllner Oper Berlin. – www.aennemarthekuehn.de

Konzept und Idee enCHor

Christophe Knoch ist ausgebildeter Jurist und fand seinen Weg in die Kunst durch die Organisation einer Lesereise mit Witold Gombrowiczs Witwe Rita Gombrowicz und Otto Sander im Jahr 2001. Von 2003 – 2005 war er persönlicher Assistent von Christine Mielitz an der Oper Dortmund und arbeitete bis 2008 als Künstlerischer Betriebsdirektor am Theater Bielefeld. Im Anschluss war er von 2008 bis 2009 Teil der Produktionsleitung der Opera La Monnaie Brüssel. Nach Berlin kam Christophe Knoch als Assistent von Christoph Schlingensief zu Beginn des Jahres 2010 und wurde nach dessen Tod im August 2010 Geschäftsführer der Festspielhaus Afrika gGmbH zum Bau des Operndorfes in Burkina Faso. Im Frühjahr 2011 gründete und leitete er das Micamoca project berlin e. V. und war von 2012 bis 2018 Sprecher der Koalition der Freien Szene in Berlin und regelmäßiger Mitarbeiter in verschiedenen Foren der Stiftung Zukunft Berlin. 2013 gründete er mit anderen Künstler*innen das Produktionsbüro Mica Berlin – Movements in Contemporary Art und leitete 2016 im Rahmen von Berlin-Wroclaw die Serie In Between Festival. Bis September 2018 koordinierte er die Erklärung der Vielen.

Grafik

Andreas Töpfer ist freier Künstler und Grafiker. Er studierte u. a. in Berlin, London und Vancouver. 2003 gründete er mit Daniela Seel den Verlag kookbooks, einen der wichtigsten Lyrikverlage im deutschsprachigen Raum. Er ist visueller Redakteur für das norwegische Literatur- und Kulturmagazin Vagant. Projekte entstehen oft in Kollaboration mit Philosoph*innen, Literat*innen und Künstler*innen. Zum Beispiel: Speculative Drawing zusammen mit Armen Avanessian und The Origin Of Senses mit Sabine Scho. Seine Arbeiten werden international ausgestellt, publiziert und ausgezeichnet.

Konzeption und Texte Werkzeugkoffer

Therese Schmidt studierte Musiktheaterregie, Musikwissenschaft und Literatur in Dresden und Berlin und arbeitet als freie Regisseurin und Autorin. Unter dem Label „mehrblick und ton“ entwickelt sie gemeinsam mit dem Komponisten Wolfgang Heiniger musikalische Performances und musiktheatrale Formate. Sie schreibt Libretti und Theaterstücke – zuletzt das Libretto für die Oper Schönerland (Auftragswerk des Staatstheaters Wiesbaden, Komposition: Søren Nils Eichberg, UA 2017). Zudem kollaboriert sie mit verschiedenen Gruppen und Theaterkollektiven der freien Szene (u. a. Labor für kontrafaktisches Denken, Maulwerker – Ensemble für Vokalperformance, MS Schrittmacher). Neben Inszenierungen an Stadt- und Staatstheatern, darunter Landesbühne Sachsen, Theater Magdeburg, Semperoper Dresden, unterrichtete sie von 2011–2014 an der Hochschule für Musik in Dresden und an der Universität der Künste Berlin szenisch-dramatischen Unterricht. Seit September 2014 arbeitet sie im Performing Arts Programm des LAFT Berlin, berät Künstler*innen der freien Szene Berlins und engagiert sich kulturpolitisch.

Konzeption und Texte Werkzeugkoffer

Peggy Mädler wurde in Dresden geboren und hat in Berlin Theater-, Erziehungs- und Kulturwissenschaften studiert und 2008 in Kulturwissenschaften promoviert. Sie arbeitet als freie Autorin, Dozentin und Dramaturgin, u. a. mit dem Performancekollektiv She She Pop zusammen und ist Mitbegründerin der Formation Labor für kontrafaktisches Denken. Von 2007 bis 2009 gehörte sie dem Gründungsvorstand des Landesverbands freie darstellende Künste Berlin an, seit 2017 ist sie Teil des Redaktionsteams. Als Autorin schreibt sie u. a. für Zeitschriften und fürs Radio, im Februar 2019 erschien ihr zweiter Roman Wohin wir gehen (Galiani Berlin). Als Dozentin lehrt sie u. a. an der Bundesakademie für kulturelle Bildung Wolfenbüttel, am LISUM Berlin-Brandenburg, an der Universität Hildesheim, am Bard College Berlin, an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch und an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin. Peggy Mädler ist Preisträgerin des Fontane Literaturpreises 2019.

Webdesign und Umsetzung

Florian Dymke studiert Interaction Design an der FH Potsdam und konnte dort seiner Leidenschaft für interaktives Design nachgehen. Neben klasschinem Grafik-Design begeistert er sich für Front-End-Programmierung sowie Animation und Motion Graphics. Bisher arbeitete er vorallem an Projekten aus den Bereichen Kultur, Bildung, Soziales und Nachhaltigkeit. – www.fdymke.com